Religiöser Pluralismus in Duisburg-Marxloh

Selbst- und Fremdwahrnehmung im Kontext der sozialen Arbeit

Als multiethnischer und multireligiöser Stadtteil bilden in Marxloh die verschiedenen religiösen Einrichtungen wichtige Anlaufstellen für die Menschen vor Ort. Die eher prekäre sozioökonomische Lage vieler Bewohner*innen veranlasst die Gemeinden dazu, Projekte und Dienstleistungen im Bereich der sozialen Arbeit anzubieten. Vor allem die katholische Kirche um den Petershof und die Ditib-Moschee sind in dem Bereich aktiv. Von Sprachkursen, über warme Mahlzeiten bis hin zu Sozialberatung und Kinder- und Jugendbetreuung bieten beide Gemeinden einiges an. Dabei bildet ihre räumliche Nähe eine städtesoziologische Besonderheit.

Forschungsgegenstand soll die Sozialarbeit der beiden Einrichtungen sein. Es soll den Fragen nachgegangen werden, inwiefern sich die Adressatengruppen der sozialen Angebote an die religiösen Gruppierungen richtet, und von wem sie genutzt werden, inwiefern eine Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Religionen stattfindet oder ob es teilweise konflikthafte Situationen gibt und wie sich die Arbeit auf die Menschen in Marxloh auswirkt. Insbesondere soll im Bezug darauf die gegenseitige und die Selbstwahrnehmung der Gemeinden untersucht werden.

Dazu werden Menschen in den beiden Gemeinden interviewt, die im Bereich der sozialen Arbeit tätig sind. Methodisch sollen Narrativinterviews geführt werden, die sich an einem groben Leitfaden orientieren.

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